[ | Druckversion ]

 

Startseite
Rezepte
Grundlagen
» Gewürze
» Gemüse
» Hülsenfrüchte
» Nüsse/Samen
» Getreide
» Fleischersatz
Kontakt
Gästebuch
Über mich

Grundlagen > Hülsenfrüchte

+ + +  Hintergrund-Infos  + + +

Hülsenfrüchte
Unter Hülsenfrüchten, die auch Leguminosen genannt werden, versteht man die reifen, trockenen Samen von Schmetterlingsblütlern.
Die bekanntesten sind Linsen, Bohnen und Erbsen.

Hülsenfrüchte zählen zu den eiweißreichsten, pflanzlichen Lebensmitteln und sind auch eine gute Quelle für Vitamine, besonders Vitamin E, B1 und Folsäure, Mineralien, vor allem Kalium und Magnesium, sowie Ballaststoffen. Bei einigen Hülsenfrüchten kann man den Vitamin C Gehalt auf das zwei- bis dreifache steigern, indem man sie vor dem Verzehr einige Tage keimen lässt.

In Kombination mit Getreide, Milch oder bestimmten Gemüsesorten sind die Hülsenfrüchte ein dem Fleisch vollkommen adäquater Eiweißlieferant.
Sie enthalten wenig Fett, aber viele sekundäre Pflanzenstoffe, was sich positiv auf den Cholesterinspiegel auswirkt.
Hülsenfrüchte sind im Handel vorwiegend in getrockneter Form zu finden und können so bis zu einem Jahr gelagert werden.

Eine Sonderstellung nimmt die Sojabohne ein. Aus ihr wird der bekannteste Fleischersatz, der Tofu hergestellt.
Es handelt sich dabei um Sojabohnenquark, der in unterschiedlichsten Formen erhältlich ist. So gibt es Tofu von weich bis ganz fest, pur, geräuchert oder mit Kräutern, Algen oder anderen Leckereien versetzt zu kaufen.
Für jedes Gericht eignet sich meist die eine oder andere Sorte mehr oder weniger gut. Da entscheidet meist der eigene Geschmack. (s.a. Fleischersatz)

Besonders viel Verwendung finden die Hülsenfrüchte in der indischen Küche, die durch den Glauben und durch die Armut bedingt häufig von Haus aus schon eine vegetarische Küche ist.

[ Übersicht | nach oben ]


Copyright © 2003 by Ute Galsterer - eMail an - aktualisiert am: 12.02.2004